Nilkreuzfahrt Assuan - Luxor

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09.05.2013 : Assuan - Abu Simbel - Kom Ombo - Edfu

6:45 Mit dem Motorboot Besuch des Philae-Tempels, welcher ganz idyllisch auf der Insel Agilika zwischen Altem und Neuem Staudamm gelegen ist. Dieser Tempel wurde im Jahre 1979 mit Hilfe der UNESCO komplett versetzt und neu aufgebaut, da er durch den Bau des Neuen Staudamms in den Fluten zu versinken drohte. Fahrt zum Flughafen mit Stopp am neuen Assuan-Staudamm mit dem angestauten Nasser-See  (mit einer Breite von bis zu 40 km und einer Länge von 510 km). Flug nach Abu Simbel in Business-Class mit allem drum und dran für 250€. Auch dieser Tempel wurde in einer dreijährigen, spektakulären Aktion vor dem Wasser gerettet, und Stein für Stein an neuem Standort, 180m weiter oben, wieder aufgebaut. Wir hatten dort den besten Führer der Reise: Ahmed, der mit uns die Besichtigung auf Englisch gemacht hat. Um 15 Uhr hatte Julia eine Massage, um 16:30 ist unser Schiff abgelegt und um 18:30 haben wir in Kom Ombo angelegt, Besuch des Doppeltempels, da für zwei Götter gebaut: für den krokodilköpfigen Gott Sobek und dem Falke-Gott Horus. Dieser Tempel ist ungewöhnlich, da es sich tatsächlich um zwei absolut gleiche Tempel handelt, die symetrische an einer Axe gebaut ist.

Sehr schöne Figuren und ein Kalender sind dort das Besondere. Besuch des kleinen Krokodil-Museums mit ausgefallenen Krokodil-Mumien.

Weiterfahrt und Übernachtung in Edfu, wo wir aus „Sicherheitsgründen“ nicht aus dem Schiff rausgegangen sind. Angeblich gab es eine Rauferei von einem Reiseleiter mit einem Kutscher (calèche).


10.05.2013 : Luxor

Der vorgesehene Edfu-Besuch hat also nicht stattgefunden. Um 11:30 Landgang bei Esna, Besichtigung des Tempels Khnum Es(a)na, wuchtige Säulen mit wunderschönen verzierten Kapiteln (Palmenblätter, Blüten etc.). Danach Relaxen mit Massage (Julia und Isabel), wobei Justin nicht dran kam, weil die Masseurin Champ Schulterschmerzen hatte. Abend auf dem Deck Apéro und Digestifs. Weiterfahrt nach Luxor über die alte und neue Schleuse. Viele Verkäufer auf Bötchen, die ihre Ware hochwerfen, es war sehr lustig zu sehen.


11.05.2013 : Luxor

Um 6:00 los zum Tal der Könige - die letzte Ruhestätte der Pharaonen. Geheimnisvoll und unwirklich eingebettet in den schroffen Gebirge Thebens sind wir in drei Königsgräber (KV 2, 8 und 11) hinein mit zum Teil wunderschönen, farbigen Reliefbildern. Danach Fahrt und Besichtigung des Toten- bzw. Memorial Tempels (Gedächtnis-) von Hatschepsut, dessen drei Terrassen sich majestätisch in der roten Steinwüste erheben. Die Baumwurzeln von zwei Palmen, die zum exotischen Garten gehörten, sind noch unten am Eingang des großen Hofes zu sehen. Auch dort sieht man viele Grablöcher in den Thebäischen Bergen. Jedes Grab hatte einen Tempel am Nil! Auch Kolossen von Memnon gesehen, die mal früher den Tempel von Amenhotep II beschützt haben. Danach haben wir noch eine Alabaster-Fabrik besichtigt, wo die Arbeiter eine richtig gute Show in deutscher Sprache abgegeben haben.

Der Philae-Tempel des Isis-Heiligtums wurde wegen der Überflutung der Insel durch den Stausee der alten Staumauer des Assuan-Staudamms auf eine andere Insel versetzt.

Philae-Tempel, Assuanhttp://de.wikipedia.org/wiki/Philae

Hier sehen wir zum ersten Mal “weggemeißelte” Figuren. Diese wurden absichtlich im 4.Jh. zerstört, als der Isis-Kult um 535 n.Chr. verboten wurde.

Abu Simbel, Ägypten

Sudan

Großer Tempel Ramses II

Hathor Tempel der Nefertari

Große Beine

Kom Ombohttp://de.wikipedia.org/wiki/Abu_Simbel

Das skurrile Krokodil-Mumien-Museum

Kom Ombo ist ein Doppel-Tempel. Alles ist symetrisch an einer Axe für zwei Götter errichtet: eine Seite für den krokodilköpfigen Gott Sobek und die andere für den Falke-Gott Horus (siehe Relief)

Mysteriöse Zeichen. Ist dort unten ein Schatz versteckt?

Auf dem Schiffsoberdeck

Der Ankh, Schlüssel der Unsterblichkeit

Esnahttp://de.wikipedia.org/wiki/Philae

In Esna nähern sich die ersten Verkäufer.

Der Tücher-Verkäufer-Spektakel:

Erst werfen die Verkäufer  die Ware
von zwischen den Schiffen hoch in
die Kabinen. Wenn es einem nicht
gefällt, dann wirft man das zurück.

Dann weiter vom Fluss und dem Schleusenkai

Dann folgen sie parallel zu unserem Schiff, manche sogar bis Luxor.

Blick aus dem Flugzeug

Die Riesensäulen alle mit veschiedenen Kapitälen, die die unterschiedlichen Palmen, Blumen darstellen

Unser Führer Ahmed hat sich bemühlt, inmitten der Freitagsgebetsgesänge von außerhalb uns alles zu erklären

Wunderschöne bunte Zeichnungen und Reliefs

Die Breite und Höhe der Schiffe ist nach diesen Schleusen und deren Brücken ausgerichtet

Erste Schleuse nach Esna

Zweite Schleuse

Einige Verkäufer haben sich an unseren Schiff festgemacht, fahren also mit uns und klandestin durch die Schleusen bis Luxor. Wie man im rechten Bild sieht, nutzen sie die Gelegenheit, ein Mittagsschläfchen zu machen.

Am Hafen in Luxor

Spaß an Bord der Emilio

Die zwei Handtuchkünstler auf dem Schiff

Hathor Tempel der Nefertari

Das Sonnenwunder von Abu Simbel: Bei dem größeren der beiden Tempel dringt zweimal im Jahr - am 22.02. und 22.10. - die aufgehende Sonne bis in das etwa 60 Meter vom Tempeleingang gelegene Heiligtum. Dabei werden die dort in Stein gemeißelten Gottheiten Re-Horakhte, Amon-Re, und die Statue von Ramses II von der Sonne angestrahlt. Der links von diesen Figuren – südlich – sitzende Gottheit Ptah bleibt im Schatten. Nach der Versetzung des Tempels 65m höher und 180m landeinwärts gab es eine Verschiebung des Sonnenwunders um einen Tag: davor war es am 21.02. und 21.10.

Etwa 1200 vor Christus ließ der ägyptische Pharao Ramses II in der Nähe der Grenze zum heutigen Sudan am westlichen Nilufer die Felsentempel von Abu Simbel bauen.

ABU SIMBEL